Eingriffe in Natur und Landschaft: Genehmigung beantragen

Volltext

Zu den häufigsten Eingriffstypen zählen Siedlungs- und Verkehrswegebauten. Eingriffe in Natur und Landschaft sind nach der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung vorrangig zu vermeiden. Sofern das nicht möglich ist, sind landschaftspflegerische Maßnahmen (sogenannte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen) zu ergreifen. Mit diesem Vorgehen wird ein auf alle Schutzgüter des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes bezogener sowie ein flächendeckender Ansatz verfolgt. Das Vermeidungsgebot, das Verursacherprinzip und das Folgenbewältigungsprinzip der Eingriffsregelung besitzen grundsätzliche Bedeutung für die Erreichung der Anliegen des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Allgemeinen, aber auch für die Durchsetzung der Ziele des § 1 BNatSchG im Besonderen (vgl. besondere Begründung zu den §§ 13ff. BNatSchG n. F.). Die integrative und in Konfliktsituationen vermittelnde Herangehensweise innerhalb der Eingriffsregelung wird auch mit über den dauerhaften Bestand sowie die nachhaltige Entwicklung der biologischen Vielfalt entscheiden. Außerdem hängt die Qualität der Abarbeitung der Eingriffsregelung von den zugrunde liegenden Wirkungsprognosen ab.

Rechtsgrundlage(n)

Erforderliche Unterlagen

keine

Kosten

  • Verwaltungsgebühr: Mindestens 22,00 EUR, höchstens 3000,00 EUR. (Vorkasse: nein)

Frist

keine

Verfahrensablauf

Bearbeitungsdauer

abhängig von der Komplexität des Vorhabens

Zuständige Stelle

Untere Naturschutzbehörden

Fachliche Freigabe

Fachlich freigegeben am: 26.06.2019
Fachlich freigegeben durch:

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V

Urheber

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