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Trasa w pobliżu centrum ( kolor pomarańczowy) [PDF: 88 KB]

Pulverturm (16)

 


Externer Link: Logo_Europaeische_BacksteingotikDer Turm war ein Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage. Um 1450 wird der Bau zur Zeit der Fehden zwischen der Stadt Anklam und dem Adelsgeschlecht der Schweriner vollendet. Im Gegensatz zu heute besaß er eine kegelförmige Spitze und einen vorkragenden Zinnenkranz. 1462 wird der Turm erstmals als Vangenturm erwähnt und diente bis ins 16. Jh. hinein als Gefängnis und später als Pulvermagazin. Der Sonnenfleckenforscher Gustav Spörer nutzte den Turm von 1866-1874 als Sternwarte. 

Stadtmauer (17)


Externer Link: Logo_Europaeische_BacksteingotikIn der Gründungsphase Anklams wurde um 1191 eine Umwehrung der Stadt aus Palisadenwerk errichtet. Um 1400 begann der Bau der ersten 5 m hohen steinernen Stadtmauer auf einer Länge von 2,5 km mit insgesamt 6 Stadttoren und einigen Wiekhäusern. 1517 wurde die Stadtmauer auf  8 m erhöht und um Ravelinen und Hornwerke (äußere vorspringende Anlagen) erweitert.
Nach dem Siebenjährigen Krieg 1756 - 1763 wurde die Mauer teilweise geschleift.

Der Stadtpark (18)

 

Stadtpark

Der ca. 5 ha große Stadtpark bietet durch seine günstige Lage in­mitten der Stadt einen besonderen Naherholungswert. Der Park beherbergt den Pulverturm und  Reste der Stadtmauer der mittelalterlichen Wehranlage. Nachdem die Wehranlagen im17. und 18. Jahrhundert an Bedeutung verloren, wurden die bis zur Wehranlage gehörenden Wassergräben verfüllt und die Ravelins  an der Stadtmauer zerstört. Später wurden Gärten angelegt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts legte die Stadt den Park an. Froschbrunnen, Tiefgehege, Spielplätze und weitläufige Wege laden zu Ruhe und Entspannung ein.

Broschüre Stadtpark Anklam [PDF: 2,8 MB]

Lilienthal-Gymnasium (19)

 


Der Bau des Königlichen Seminars des heutigen Gymnasiums in der Leipziger Allee erstreckte sich von 1905 - 1926. 1935 erhielt das Gymnasium den Namen „Lilienthal - Schule“.1939 wurde im Gebäude ein Luftschutzraum eingerichtet. Im 2. Weltkrieg diente das Gymnasium als Flüchtlings- und Fremdarbeiterlager und wurde 1945 als Lazarett genutzt. Mit dem 5. Oktober 1945 nahm die Schule den Betrieb wieder auf. Am 1. März 1949 erfolgte die Umbenennung der Schule in „Geschwister – Scholl - Oberschule“. Die Schule beherbergte seit dieser Zeit ein Schülerinternat. Seit 1991 trägt die Schule den Namen „Lilienthal - Gymnasium“.

Präparandenanstalt (20)

 


Am 18. Oktober 1906 eröffnete die Präparandenanstalt. Sie diente als Vorbereitungsstätte junger Männer auf den Lehrerberuf. Der zweigeschossige Backsteinbau mit zwei Baukörpern über acht Achsen und Feldsteinquadersockel besitzt einen traufeständigen Baukörper über fünf Achsen mit Krüppelwalmdach im Westen und einen giebelständigen Baukörper über drei Achsen mit Satteldach im Osten. Am Westgiebel befinden sich ein vorragender Treppenhausturm, Fenster mit Segmentbogen und abgeschrägten Fensterbänken. Den tief eingezogenen Eingangsbereich schmückt ein Spitzbogen mit eingelegtem Rundstab. Eine zweiteilige Kassetten-Tür mit spitzbogigem Oberlicht, Diamantnägeln und Schlüsselschild mit Jugendstilmotiv ergänzt dieses Ensemble. Die mittig lang aufschließenden Korridore zeigen Segmentbogengewölbe. Im westlichen Bereich ist das Haus teilweise unterkellert. Den Keller kennzeichnen flache Segment Bogengewölbe, teilweise mit preußischen Kappengewölben.

Schützenhaus (21)

 


1845/48 als Armen- und Arbeitshaus erbaut, wurde es um 1849 vom Magistrat Anklam an den Asyl-Fiskus vermietet. Ab 1851 wurde das Gebäude als Frauengefängnis benutzt. Später wurde es vom Stift zum heiligen Geist als Alters- und Pflegeheim genutzt. In den 90er Jahren des 20. Jh wurde es als Verwaltungsgebäude für den Landkreis Ostvorpommern hergerichtet. 1738 wurde das Gebäude als gemeinsames Schützenhaus zur „Ergötzlichkeit" zweier Anklamer Schützenvereine errichtet und später durch einen Saal ergänzt. Mit finanzieller Beteiligung der Stadt wurde es ab 1949 als festes Theater mit eigenem Ensemble hergerichtet. Nach mehreren Umbauten und Modernisierungen ist es heute Stammsitz der Vorpommerschen Landesbühne Anklam.

Wasserturm (22)

 


Der Wasserturm wurde 1905 erbaut und 1906 in die städtische Wasserversorgungsanlage aufgenommen. Der runde Backsteinbau mit einer Höhe von 35 Metern zeigt neben seiner neogotischen Fassadengestaltung Spitzbogenfenster als Stilelement der Gotik. Der Wasserbehälter besteht aus einer genieteten Stahlblechkonstruktion mit einem Durchmesser von 9,40 Meter, ein Fassungsvermögen von 400 Kubikmeter und einem Wasserdruck von 3bar. Eine steile Holzstufentreppe mit Eisengeländer führt in den oberen Teil des runden Backsteinbaus. Bei Instandsetzungsarbeiten wurden unzählige Löcher im Kloppenboden mit Kunstharz und Glasfasergewebe abgedichtet. Anfangs reinigte man die mit sechs Metern tiefste Stelle noch per Hand, später kamen Wasserstrahlreiniger zum Einsatz. Der Wasserverbrauch betrug bis zu 13.000 Kubikmeter. 1997 wurde der Wasserturm auf Grund der rückläufigen Wasserabnahme aus der städtischen Wasserversorgung genommen. Die Anlagen der Zu - und Ablaufrohre wurden demontiert und die Brunnenfassung verfüllt. Der Wasserturm war vermutlich der letzte aktive Turm in der Region und steht heute unter Denkmalschutz.

Wasserwanderrastplatz (23)

 

Wasserwanderrastplatz der Hansestadt Anklam, Ansicht von der Peene

Wasserwanderern bietet der 2003 neu errichtete Wasserwanderrastplatz mit 13 Liegeplätzen, Slipanlage, Campingmöglichkeit, Spielplatz und hochmodernem Sozialgebäude hervorragenden Komfort und findet ganz bestimmt seine Liebhaber. Anklams Lage direkt am Peene - Urstromtal sowie die Peene mit ihrer ursprünglichen Natur, den weitläufigen Naturschutzgebieten und unverwechselbaren Naturlandschaften und Erlebnisräumen bieten Ruhe und Erholung pur. Die Peene ist übrigens das letzte unverbaute Flusstal Westeuropas. Bei geführten Bibertouren auf der Peene kann man vom Wasser aus in die unberührte Natur eintauchen. Per Kanu, Ruderboot oder Floßfahrt lässt sich der Peenefluss auch auf eigene Faust erkunden.

Landratsamt (24)

 

Landratsamt

Als Kreishaus wurde das Gebäude von dem Berliner Architektenbüro Paulis und Dinklage in Neo-Renaissance-Stil entworfen. Am 1. Juli 1907 erfolgte die Einweihung als Sitz des Landrats. Ursprünglich enthielt es neben den Geschäftsräumen des Landratsamtes, dem Kreistagssaal und der Kreiskasse auch die Privatwohnung des Landrats. Bis 1994 diente es als Verwaltungssitz des Landkreises Anklam. Mit der Kreisgebietsreform 1994 wurde es zum Hauptgebäude des neuen Landkreises Ostvorpommern.

Warmbad (25)

 


Vor über 100 Jahren wurde das Warmbad als erstes seiner Art in Pommern eröffnet. Für die Errichtung einer solchen Einrichtung hatte sich 1891 der damalige Bürgermeister Hans Löwe eingesetzt. Nachdem der Magistrat der Stadt dem Vorhaben zunächst nicht zustimmte, der damalige Bürgermeister Löwe ein geeignetes Grundstück fand und eine Kommission nach Besichtigung anderer vorbildlicher Anstalten dieser Art von der Notwendigkeit des Warmbades für die Stadt überzeugen konnte, wurde per Magistratsbeschluss von 1894 mit dem Bau begonnen. Am 20. Dezember 1895 konnte das Warmbad bei einem damaligen Kostenaufwand von 136.000 Mark eröffnet werden. Es standen der Bevölkerung 14 Wannenbäder, vier Duschgelegenheiten, eine Sauna und ein Dampfbad zur Verfügung. Der Preis für ein Bad betrug 75 Pfennig. Auf Grund der fortschreitenden Modernisierung der Wohnungen verlor das Warmbad zunehmend an Bedeutung und wurde in den 70er Jahren geschlossen. Danach befand sich im Gebäude eine Wäscherei. Seit 1992 beherbergt das Haus das „Hotel Am Stadtwall“.

Ansprechpartner

Markt 3
17389 Anklam
Telefon:  03971 835-154
Fax:  03971 835-175
E-Mail:  info@anklam.de
Internet:  www.anklam.de

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